| Das Rätsel der Mercatorkarte besteht darin, daß GM
sich über die methodische Konstruktion der Karte der vergrößerten
Breiten ausgeschwiegen hat.
Da er für seine Weltkarte ein kaiserliches Privileg auf 14 Jahre im Reich und seinen Erblanden besaß (Maximilian II.), ein entsprechendes auf 10 Jahre in den Niederlanden (Philipp II.), hatte er es eigentlich nicht nötig, seine Konstruktionsmethode zu verheimlichen. In das Psychogramm GMs paßt daher auch viel eher die Annahme, daß er sich ausschwieg, weil er keinen exakten Beweis für seine Konstruktion finden konnte. Daß man - wie er es unternahm - für die Konstruktion allein mit Zirkel und Lineal nie einen finden würde, das konnte weder er noch das Zeitalter ahnen.
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EUKLID lebte um 300 v.Chr. in Alexandria und faßte das mathematische Wissen seiner Zeit in seinen ELEMENTEN - 13 Bücher umfasssend - zusammen. Die Argumentationsweisen der griechischen Mathematiker waren vorwiegend geometrisch-konstruktiv. Das 6.Buch der Elemente handelt im wesentlichen von der Ähnlichkeit geometrischer Figuren und wendet die Proportionenlehre des EUDOXUS aus dem 5.Buche an. Abbildungsmerkmale:
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