Wie aber bedingungs-
und kritiklos die Behauptungen von A.Peters - nicht nur von ihm
selbst - kolportiert werden, entnimmt man "engagierten" Texten wie
den [[ linking
to ]] folgenden. (Vergleiche
auch den Schomburg-Text.)
Earth (1989)
2nd edition of the Fair of Practical Utopias
OUR PLANET IS QUITE DIFFERENT - THE "PETERS PROJECTION"
Our geographical perspective is an important aspect of our general view
of the world. For centuries the euerocentristic world-map of Gerhard Cremer
(called "Mercator") from 1569 dominated our prespective. Inspite of some
improvements until recently the land inhabited by the white man took up
far more space on our maps than the "rest" of the world. With his revolutionary
"Peters Projection" the historian Arno Peters has created a world map that
is true to reality as far as the surface, the position, and the axls are
concerned. Prof. Peters will present his work in a seminary. In the morning
there will be a session for the [!] schools, in the afternoon for a general
public. |
[[ linking
to ]] Evangelisches Missionswerk
in Deutschland:
Die ?meisten
Weltkarten spiegeln aber ?immer
noch koloniales Denken wider, indem sie die Länder des Nordens überproportional
groß und die Länder des Südens zu klein darstellen.
Für die heutige Zeit brauchen wir eine neue
Weltsicht - und eine neue Weltkarte. Der Bremer Historiker Prof. Arno
Peters hat sie entwickelt.
Die Peters Weltkarte ist ... gut geeignet
für eine zeitgemäße Abbildung der Welt. Das gilt ganz besonders
für Christen, die sich als Teil der ökumenischen Gemeinschaft
verstehen
Dem Anspruch auf ?Objektivität
... genügt die Mercatorkarte nicht. Die nördliche Hemisphäre
beansprucht zwei Drittel der Karte, während die südliche auf
das verbleibende Drittel zusammengedrängt ist.
[Siehe weiter oben.]
Die traditionelle Weltkarte, die 1569
von Mercator in Deutschland entwickelt wurde, verzerrt die Größenverhältnisse
zugunsten der europäischen Kolonialmächte.
Daß die vom Missionswerk 1974
herausgegebene Peters-Karte seither in (wenigstens) 20 Mill. Exemplaren
verbreitet ist, ist wohl zu verstehen, hat aber gewiß nichts mit
der "Objektivität" - Was soll das ohne ideologischen Hintersinn eigentlich
bedeuten? - sowohl der Karte als auch ihrer Käufer zu tun.
Man sollte meinen, eine "christliche" Missionsvereinigung würde
sich kritisch - und das heißt doch wohl: nach einer Prüfung
- an das Nein!Nein! ihrer Rede halten. Denn
nach der einschlägigen Prüfung ist das Ja!Ja!
nicht zu halten - wenn ein Christ die Aufforderung des Hl.Paulus ernstnimmt:
-
Prüfet alles ... und
schlagt euch auf die Seite der Wahrheit und der Wahrhaftigkeit.
Kaufen? Ja, aber ohne ideologischen Hintersinn!
Gerhard Mercator dif-famieren? Nein.
Eine christlich-anständige Korrektur ist
sicher vonnöten: Jes 56.1.
|